Forschungsstudie zur psychischen Gefährdungsbeurteilung

 In Marktforschung, Mitarbeiterbefragung, Psychische Gefährdungsbeurteilung

Status Quo der psychischen Gefährdungsbeurteilung in der Unternehmenspraxis

Die Forschungsgruppe Management + Marketing untersuchte in einer branchenübergreifenden Studie wie Unternehmen die gesetzliche Verpflichtung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz zur psychischen Gefährdungsbeurteilung umgesetzt haben und welchen Nutzen eine psychische Gefährdungsbeurteilung für Unternehmen / Organisationen mit sich bringt.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Generell sehen die Befragten einen Zusammenhang zwischen der Psyche der Mitarbeitenden und der Gesundheit im Beruf und stimmen der Aussage zu, dass psychische Erkrankungen und daraus resultierende Fehlzeiten zu erheblichen Kostenrisiken führen.
  • Daher werden psychische Gefährdungsbeurteilungen von der Mehrzahl der befragten Unternehmen / Organisationen bereits durchgeführt. Jedoch hat jedes fünfte Unternehmen dies bisher noch nicht geplant, obwohl hierzu eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
  • Hauptgründe, warum bisher keine psychische Gefährdungsbeurteilung umgesetzt wurde bzw. nicht geplant ist, sind fehlende Kenntnisse und Kompetenzen zur methodischen Vorgehensweise. Ein weiterer häufig genannter Grund ist die Unsicherheit über das Zielbild und den Nutzen einer psychischen Gefährdungsbeurteilung.
  • Der organisatorische und vor allem der ökonomische Nutzen einer psychischen Gefährdungsbeurteilung werden nicht umfänglich wahrgenommen. Zwar sehen 80% der Befragten, die bisher eine psychische Gefährdungsbeurteilung durchgeführt haben, den größten Nutzen in der Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften und der Vermeidung von Haftungsrisiken, aber nur wenige in den sich bietenden Chancen Arbeitsbedingungen zu verbessern, in der Senkung von Fluktuation und Kosten für Neueinstellungen und in der Verbesserung der Motivation der Mitarbeitenden und Steigerung der Produktivität.

Grundsätzlich ist der konkrete Nutzen einer gut geplanten und systematisch durchgeführten psychischen Gefährdungsbeurteilung groß, da die Durchführung einer solchen Maßnahme dazu beiträgt, die psychische Gesundheit der Beschäftigten zu schützen und zu verbessern. Dass dies gelingen kann zeigen einzelne Nutzeneinschätzungen von Befragten unserer Studie.

Für weitere Informationen zu einer psychischen Gefährdungsbeurteilung mit M+M nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf: opitz@m-plus-m.de

Weiterführende Informationen:

Konzept M+M Psychische Gefährdungsbeurteilung

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