Pulsbefragung zum Thema Mobiles Arbeiten

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Mobiles Arbeiten ist nicht erst seit der pandemiebedingten Umstellung in vielen Unternehmen eine heiß diskutierte neue Arbeitsform. Für viele Berufstätige ist mobiles Arbeiten seit vielen Jahren bereits gewohnte Routine, für andere ein unerfüllter Wunsch – und für wieder andere unbekannt oder uninteressant.

Häufig wird mobiles Arbeiten mit Homeoffice gleichgesetzt. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass sich bei Homeoffice der Arbeitsplatz auf die eigenen vier Wände beschränkt, was auch in der Arbeitsstättenverordnung geregelt ist. Mobiles Arbeiten kann dagegen auch in einem Café, Restaurant oder während einer Reise in der Bahn / am Flughafen stattfinden. Dank der technischen Ausstattung wie Tablet oder Smartphone funktioniert mobiles Arbeiten von überall aus. Die rechtlichen Regelungen zum mobilen Arbeiten variieren jedoch von Unternehmen zu Unternehmen.

Dabei ist mobiles Arbeiten längst nicht mehr nur ein alternatives Angebot zur Arbeit im Büro, sondern setzt sich im Arbeitsalltag immer stärker durch. Aktuellen Studien zufolge werden zukünftig bis zu 30% der Büroplätze überflüssig und durch flexible Beschäftigungsformen ersetzt. Bei einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC gaben 78% der Firmenchefs an, Homeoffice / mobiles Arbeiten werde sich in ihren Branchen auch nach einem Ende der Pandemie durchsetzen. Auch auf politischer Ebene will das Bundesarbeitsministerium das Recht auf Homeoffice / mobiles Arbeiten bewirken.

Studie M+M

Eine im Mai 2020 durch M+M durchgeführte Pulsbefragung zeigt, dass die deutliche Mehrheit der Befragten die Vorteile des mobilen Arbeitens in einer strukturierteren Arbeitsweise, in der höheren Konzentration und in der ungestörteren Arbeit sehen. Auch sind ¾ aller Befragten der Meinung, dass das mobile Arbeiten ihnen ermöglicht, die Arbeit besser einzuteilen und dass es ihnen hilft, ihren privaten Betreuungsverpflichtungen besser nachkommen zu können.

Auch die befragten Führungskräfte bewerten ihre Erfahrungen hinsichtlich Erreichbarkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Information über die Arbeitsstände überwiegend positiv.

Diese ermittelten positiven Effekte mobilen Arbeitens decken sich mit vielen anderen Studien, wie u.a. eine Studie der Bundesagentur für Arbeit, die für die Mitarbeiter mehr Freiheiten und eigene Gestaltungsräume und letztendlich auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sieht. Auch ergeben sich für die Arbeitgeber große Vorteile: Die eigenen Mitarbeiter werden leistungsfähiger und können so bessere Ergebnisse erzielen. Damit stellt das mobile Arbeiten einen nachhaltigeren Umgang mit der wichtigsten Ressource eines Unternehmens, den Arbeitnehmer*innen, dar und ermöglicht sowie aus Arbeitgeber- wie auch aus der Mitarbeiterperspektive eine Win-Win-Situation.

Mehr als jeder zweite Befragte hatte bereits vor der Corona-Pandemie eine positive Grundeinstellung zum mobilen Arbeiten („gute Erfahrungen gemacht“, „gute Lösung/Option/Alternative“, „moderne Form“), jeweils ca. jeder fünfte Befragte äußerte sich indifferent („noch keine Erfahrungen“, „weder positiv noch negativ“) bzw. war eher skeptisch („nicht vorstellbar“, „schlechte Beispiele“, „schwer umsetzbar“).

Die überwiegend positive Einstellung wuchs in den letzten Wochen deutlich an. Nur noch vereinzelte Befragte sehen mobiles Arbeiten immer noch kritisch, dagegen 8 von 10 positiv. Vor allem Aspekte wie praktische Zeiteinteilung, bessere Arbeitsabläufe, effektivere und konzentriertere Arbeit, bessere Zusammenarbeit und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden genannt.

Mitarbeiterbefragung / Pulsbefragung mit M+M

Durch eine Mitarbeiterbefragung / Pulsbefragung mit einem klar abgegrenzten Themenfeld lassen sich gezielt Erfahrungen mit dem mobilen Arbeiten zusammentragen, mit dem Ziel, Stärken und Schwächen des mobilen Arbeitens zu ermitteln. Auf dieser Basis können anschließend notwendige Veränderungen im Umgang mit mobilen Arbeiten umgesetzt werden. Auch helfen die gewonnenen Erkenntnisse aus der Befragung, unternehmensinterne Regelungen zum mobilen Arbeiten weiter zu entwickeln.

Darüber hinaus ermöglichen die Befragungsergebnisse, die interne Kommunikation und die weitere Planung der Arbeitsprozesse besser auf die subjektive Situation und Wahrnehmung der Mitarbeitenden auszurichten.

Für weitere Informationen zu einer Mitarbeiterbefragung / Pulsbefragung zum mobilen Arbeiten nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf: opitz@m-plus-m.de

M+M Mitarbeiterbefragung mobiles Arbeiten – Homeoffice

 

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