M+M Beratung
Veränderungsprozess
Die Dynamik in allen Branchen nimmt seit Jahren erkennbar und mit steigendem Tempo zu. Damit verbinden sich immer höhere Anforderungen an die Veränderungs- und Reaktionsfähigkeit der Unternehmen bezogen auf Marktentwicklungen.
- Kundenanforderungen und -erwartungen ändern sich stetig
- Neue Technologien erobern immer schneller die Märkte und verkürzen die Marktlebensdauer von Produkten und Leistungen
- Neue Wettbewerber fordern im Rahmen der globalen Entwicklungen die etablierten Marktteilnehmer immer mehr heraus
- Finanzkrisen schwächen Firmen in konjunkturell schwachen Zeiten zusätzlich
Die Großen besiegen heute nicht mehr die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen!
Das Management von Veränderungen und eine hohe Reaktionsfähigkeit wird zunehmend zu einem Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb.
Change Management oder auch
Veränderungsmanagement beinhaltet alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, um umfassende, bereichsübergreifende, ganzheitliche und inhaltlich weit reichende Veränderungen zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen in einer Organisation zu bewirken.
Das Change Management lässt sich in drei wesentliche Schritte gliedern:
- Das Erkennen der Notwendigkeit für eine Veränderung, auch Auftauphase (unfreezing) genannt. Die erste zu nehmende Hürde ist, bei Vorgesetzten und Mitarbeitern ein gemeinsames Verständnis für die Notwendigkeit des Wandels zu erzeugen. Um wandlungsfähig zu bleiben, müssen Signale des Marktes oder aus dem Risikomanagement frühzeitig gedeutet, ernst genommen und in einen Handlungsbedarf überführt werden. Bei den meisten Unternehmen dauert das Erkennen des Handlungsbedarfes zu lange und aus der Krise erwachsende Lücken bei Ressourcen oder verfügbaren finanziellen Mitteln schränken die Handlungsfähigkeit unter dem dann entstehenden Druck zusätzlich ein.
- Das Entwickeln neuer und leistungsfähigerer Prozesse und Strukturen, auch Bewegungsphase (moving) oder Veränderungsphase genannt ist die notwendige Folge aus dem ersten Schritt. Die Bereitschaft zur Veränderung und die Komfortzone zu verlassen, muss in einen schnellen, effektiven Weg zu neuen Arbeitsweisen und Strukturen kanalisiert werden. Moderne Methoden und Instrumente helfen hier, neue Prozesse und Organisationsstrukturen zu entwickeln, die nachhaltig zu einer höheren Leistungsfähigkeit führen. Dabei muss ergänzend zum Willen der Veränderung die Fähigkeit zur Veränderung aufgebaut werden.
- Nachhaltiges Etablieren und Leben der entwickelten Veränderungen auch Einfrierphase (refreezing) genannt, bedeutet, die entwickelten neuen Abläufe und Strukturen möglichst schnell und aufwandsarm zu etablieren. Dabei ist die Standardisierung ebenso wichtig, wie das Aufbauen der nötigen Rahmenbedingungen / Infrastruktur und das Schaffen von Anreizen und Motivatoren als wesentliche Umsetzungstreiber. Kontinuierliches Hinterfragen der Abläufe und Arbeitsweisen mit dem Ziel einer stetigen Verbesserung und gepaart mit leistungsfähigem methodischen Vorgehen sorgt dafür, dass eine Organisation sich aus eigenem Antrieb weiter entwickelt und ein zu starkes Verharren in unzureichenden Strukturen erst gar nicht eintritt. Dauerhafter Erfolg bedeutet, die aktuelle Performance systematisch und kontinuierlich zu hinterfragen, mit dem Ziel, sich aus eigenem Antrieb wie ein Leistungssportler mit der erforderlichen Geschwindigkeit weiter zu entwickeln.
Nichts ist beständiger als der Wandel!